Glossar

Flughafenaufschlag

Ein Aufschlag, der erhoben wird, wenn Abhol- oder Rückgabeort innerhalb eines Flughafens liegt — deckt die Konzessionsgebühr, die der Vermieter an die Flughafenbehörde zahlt, und die höheren Standortkosten.

Ein Flughafenaufschlag ist die Position, die erscheint, wenn eine Vermietung an einer Flughafenfiliale abgeholt — oder zurückgegeben — wird. Der Aufschlag hat zwei echte Komponenten: die Konzessionsgebühr, die der Vermieter an die Flughafenbehörde für das Recht zahlt, im Terminal zu operieren (oft 9–15 % des Umsatzes, manchmal eine Pauschale pro Vermietung), und die höheren Standortkosten eines Schalters auf Flughafenfläche. Es ist keine Steuer, die an den Staat geht, auch wenn die Quittung das oft so wirken lässt.

Manche Vermieter beziehen den Aufschlag in den Listenpreis ein („ab 35 EUR/Tag, Flughafen inklusive“); andere weisen ihn separat aus, um den Listenpreis für Vergleichs-Engines niedrig zu halten. Flughafennahe Filialen — typischerweise eine kurze Shuttlefahrt entfernt — gibt es vor allem, um der Konzessionsgebühr auszuweichen, und Vermieter locken preissensible Kunden mit einem deutlich niedrigeren Listenpreis dorthin.

In Renviq werden Flughafenaufschläge pro Standort als Prozent- oder Festbetragsregel konfiguriert; die Standortmarkierung identifiziert ihn als Flughafentyp, und die Preis-Pipeline greift die Regel beim Angebot auf. Die Vertragsvorlage weist den Aufschlag ausdrücklich aus, sodass der Kunde sieht, was er gegenüber dem Grundtarif zahlt.

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