Glossar

Führerscheinprüfung

Der Verifikationsschritt bei der Übergabe, bei dem der Vermieter bestätigt, dass der Führerschein des Mieters gültig, in der passenden Klasse, lange genug gehalten und (bei ausländischen Mietern) bei Bedarf von einem internationalen Führerschein begleitet ist.

Die Führerscheinprüfung ist die obligatorische Verifikation bei der Übergabe, dass der Mieter rechtlich berechtigt ist, das Fahrzeug zu führen. Der Vermieter prüft vier Dinge: Der Führerschein ist gültig (nicht abgelaufen, nicht entzogen), er deckt die Fahrzeugklasse (eine Standard-Klasse B deckt keinen 5-Tonnen-Transporter), der Mieter hält ihn mindestens den vorgeschriebenen Zeitraum (üblich 1-3 Jahre, länger bei Premium-Fahrzeugen) und — bei ausländischen Mietern — dass ein internationaler Führerschein den Heimatführerschein begleitet, wo die Mietrechtsordnung dies verlangt.

Das Auslassen oder schludrige Durchführen der Führerscheinprüfung ist der einzelne teuerste operative Fehler, den eine Vermietung machen kann. Ein nicht verifizierter oder ungültiger Führerschein hebt jede Versicherungsebene der Vermietung auf — TPL, CDW, LDW, PAI, SLP. Vermieter und Mieter stehen dann ohne Deckung für jeden Vorfall da, was bei einem schweren Unfall für beide Parteien lebensverändernd sein kann. Schaltermitarbeiter sind geschult, die Übergabe abzulehnen, statt einen grenzwertigen Führerschein zu akzeptieren; diese Ablehnung wird universell von den Underwriting-Regeln der Versicherer gestützt.

In Renviq ist die Führerscheinprüfung Teil des Übergabeflusses — Führerscheinnummer, Ausstellungsland, Klasse, Ausstellungs- und Ablaufdatum werden am Kundendatensatz gespeichert, und der Vermieter bestätigt die Verifikation bei Übergabe per Unterschrift. Buchungen mit ausländischem Führerschein werden markiert, sodass das Personal weiß, am Schalter nach dem internationalen Führerschein zu fragen.

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